Der Ingwertee
Schneiden Sie zwei bis drei dünne Scheiben einer frischen, saftigen Ingwerwurzel ab, entfernen das braune Häutchen und lassen die Scheiben dann für 20-30 Minuten kochen, anschließend einwenig Zimtpulver hinzugeben.
Diesen wärmenden-scharfen Tee, ungesüßt, mehrmals über den Tag verteilt, warm und in kleinen Portionen trinken.

Das Aufsteigendes Bad
Zunächst füllen Sie die Badewanne wie gewohnt zum Vollbad mit körperwarmen Wasser und legen sich hinein. Nach kurzer Zeit beginnen Sie, langsam heißes Wasser dazulaufen zu lassen, bis ihnen nach etwa 15 Minuten das Bad zu heiß wird. Dann steigen Sie aus, trocknen sich gut ab, legen sich ins Bett und trinken Lindenblütentee mit Honig oder warmen Holundersaft und ruhen sich aus, besser noch, schlafen Sie.

Die Salzwasserlösung
In eine Schüssel geben Sie einen halben Teelöffel Meersalz und lassen solange körpertemperaturwarmes Wasser hinzufließen, bis die Lösung wie eine stark gesalzene Suppe schmeckt. Die fertige Salzwasserlösung schnupfen Sie in die Nase hoch, aus der hohlen Hand. Am Anfang ist diese Prozedur gewöhnungsbedürftig und kostet zunächst Überwindung. Sie werden den Effekt jedoch sehr schnell zu schätzen wissen, da die Salzwasserlösung die Schleimhäute abschwellen lässt und den Schleim verflüssigt. Bei chronischen HNO-Infekten empfiehlt es sich, diese Anwendung regelmäßig einmal täglich durchzuführen, beginnend im Herbst und über den Winter fortwährend. In Apotheken finden Sie ein Gefäß für die leichte Anwendung von Nasenspülungen. Bei chronischen HNO-Infekten kann diese Anwendung sehr hilfreich sein.

Der Wadenwickel
Nehmen Sie ein großes Frotteehandtuch und tauchen es in möglichst kaltes Wasser. Drücken Sie anschließend soviel Wasser aus, damit das Handtuch nicht mehr tropft. Dann wickeln Sie das kalte, nasse Handtuch um den Bereich einer Wade und anschließend darum eine aufgeschnittene Plastiktüte. Legen Sie sich ins Bett und erholen sich. Der Wickel sollte für zwanzig Minuten belassen werden. Anschließend können Sie die Prozedur an dem anderen Bein wiederholen. Messen Sie mit einem Fieberthermometer die Körpertemperatur. Beenden Sie die Prozedur, wenn das Fieber ausreichend gesenkt ist oder wenn Sie die Anwendung beginnend als unangenehm empfinden.

Der Quark- oder Kartoffelwickel
Sie wickeln frischen, kühlen Quark in einem dünnen Küchentuch ein. Diese Packung legen Sie um den Hals (ggfs. Plastikfolie darum) und belassen diesen Umschlag solange sie ihn als angenehm empfinden, maximal jedoch für 20 Minuten.
Auf gleiche Art und Weise können Sie einen wirkungsvollen Kartoffelwickel erstellen.
Sie kochen dazu Kartoffeln. Die heißen, geschnittenen Kartoffeln wickeln Sie in ein dünnes Küchentuch ein. Diese Packung legen Sie um den Hals und belassen den Umschlag ebenfalls solange er als angenehm empfunden wird, maximal 20 Minuten.
Die Wickel sollten, bei Notwendigkeit, mehrmals täglich wiederholt werden.

Die Kraftbrühe
Sie nehmen ein frisches Huhn, 500 Gramm Möhren, 200 Gramm Sellerie, 1-2 Stangen Porree, 1 Bund Petersilie, 2 Kartoffeln, 3-4 Tomaten. Alle Zutaten in einen großen Topf mit 5 Liter Wasser geben und zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme 4 Stunden leicht köcheln lassen. Gegebenfalls etwas Wasser nachgießen, damit ausreichend Flüssigkeit erhalten bleibt.
In der letzten halben Stunde werden Kräuter (z.B. Rad. Angelicae sinensis, Ingwer) mitgekocht. Die Brühe wird dann in ein Gefäß abgegossen. Das Fleisch kann gegessen werden. Die Brühe ist im Kühlschrank für 5-7 Tage haltbar. Überschüssiges Fett kann abgeschöpft werden.
Zu jeder Mahlzeit, besonders bei Erkältungen und allgemeinen Schwächezuständen, sollte eine Tasse warmer Brühe (nicht mit der Mikrowelle erwärmen!) getrunken werden. Die Brühe kann je nach Geschmack leicht nachgewürzt werden.

Das (stärkende) Hirsemüsli
Zutaten können der Menge nach beliebig gewählt werden. Sie nehmen Hirse nach belieben und geben zu einer Tasse Hirse zwei Tassen Wasser hinzu. Mandeln, Rosinen und Obst der Saison (z.B. Apfel, Birne) oder Trockenobst (z.B. Aprikosen) sowie einen Schuss süßer Sahne hinzugeben.
Die Hirse wird wie Reis gekocht, vom Feuer genommen, die Zutaten zerkleinert untergehoben, mit Sahne vermengt und anschließend warm gegessen. Besonders bei Kältezuständen oder in kalter Jahreszeit empfiehlt sich etwas Zimt hinzuzugeben.

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